«Mental auf Krisensituationen vorbereitet»

Am Mittwochabend trafen sich die Mitglieder es engeren OK zur letzten grossen Vorbereitungssitzung. Dabei stand das Thema Sicherheit im Vordergrund. Im Rahmen eines Workshops setzten sich die OK-Mitglieder mit möglichen Krisensituationen auseinander.

Wie reagiert man, wenn ein Unwetter über dem Wettkampfgelände aufzieht? Wenn es zu einem grossen Unfall kommt? Wenn sich eine Turnerin oder ein Turner schwer verletzt? Wenn es gar zu einem Todesfall kommt? Bricht man das Turnfest ab? Führt man es weiter? Wie reagiert man? Wer ist zuständig für solche Entscheide? Wie kommuniziert man? Wer kommuniziert?

«Wer einen Anlass von der Grössen eines Schwyzer Kantonalturnfests durchführt, muss sich im Vorfeld mit Fragen wie diesen auseinandersetzen», sagt OK-Präsident Hanspeter Rast. Zusammen mit den Mitgliedern des Kern-OK besuchte Rast am Mittwochabend einen von erfahrenen Polizisten geführten Workshop. Als Beispiele wurden verschiedene Szenarien aufgezeigt, mit denen sich die OK-Mitglieder in Gruppen auseinandersetzten und versuchten, Lösungen zu erarbeiten. Es sei natürlich nicht möglich, aufgrund eines solchen Workshops nun für jeden erdenklichen Ernstfall die perfekte Lösung bereit zu halten, sagt Rast. «Aber es war wichtig, dass wir uns mental auf einige mögliche Krisensituationen vorbereiten konnten. Das Thema Sicherheit ist uns enorm wichtig, deshalb wollten wir uns damit auseinandersetzen.»

Machen!

Des Weiteren freut sich Rast enorm auf den Endspurt, bevor das Fest in rund einem Monat endlich losgehen kann. «Alle machen einen fantastischen Job. Wir sind gut vorbereitet», sagt der OK-Chef. «Es geht jetzt nicht mehr ums Planen, sondern ums Machen!»